WILLKOMMEN

Herzlich willkommen auf der Internetseite der evangelischen Kirchengemeinden Altefähr, Poseritz und Rambin auf Rügen! Unsere Kirchengemeinden gehören zur Propstei Stralsund im Pommerschen Kirchenkreis der Nordkirche. Jede unserer Gemeinden hat ihr eigenes Profil und Gemeindeleben, gewachsen über viele Jahre. Diese örtlichen Eigenheiten wollen wir bewahren und weiter pflegen.

Mit ihren je eigenen Kirchengemeinderäten verantworten unsere Gemeinden ihre Kirchen und kirchlichen Gebäude selbst. Die Friedhöfe stehen in der Zentralen Friedhofsverwaltung Stralsund.

Uns alle verbindet der Glaube an den einen Gott, der sich in Jesus Christus uns Menschen zugewandt hat. Ohne Ansehen der Person sind wir durch Christus angenommen und geliebt. Dies soll sich in unserem Gemeindeleben spiegeln. Aus menschlicher Kraft können wir das nicht. Wir vertrauen auf die Leitung des Heiligen Geistes, der in uns Liebe und Offenheit füreinander weckt. Wie uns das gelingt? – Sehen Sie bei uns rein. Lassen Sie sich einladen in unsere Gottesdienste und Konzerte. Genießen Sie die Inseln der Ruhe und des Friedens, die uns unsere alten Kirchen auch in modernen Zeiten anbieten.

Herzlich Willkommen!

Pastorin Ellen Nemitz


UNSER GEMEINDELEBEN IN ZEITEN VON CORONA

Aktuelle Informationen und Hinweise zum Gemeindeleben in unseren Kirchengemeinden Altefähr, Poseritz und Rambin sammeln wir für Sie auf unserer Sonderseite.

www.kirchengemeinden-altefaehr-poseritz-rambin.org/kirche-in-corona-zeiten

Mit Sorge betrachten auch unsere Kirchengemeinden die zunehmende Dynamik der Corona-Pandemie in den Herbstmonaten. Wir wollen in unseren Kirchen – so verantwortungsvoll wie möglich – weiterhin Raum bieten für Besinnung, Trost und Ruhe. Unter Einhaltung der aktuell geltenden Hygiene- und Abstandsregeln werden weiterhin Gottesdienste und Andachten stattfinden. Einen Ausblick auf die Planung der kommenden Wochen erhalten Sie im Veranstaltungskalender. Detaillierte Informationen zu besonderen Gottesdiensten finden Sie hier oder in den aktuellen Ausgaben der Gemeindebriefe für November / Dezember 2020 / Januar 2021. Da sich die Planung jedoch zunehmend kurzfristig gestaltet, beachten Sie bitte auch die Aushänge vor Ort in den Schaukästen.

HEILIGABEND IN UNSEREN KIRCHENGEMEINDEN

Die Planungen in den Kirchengemeinden laufen auch Hochtouren um die Christvespern am Heiligabend mit Bedacht und Sorgfalt auch in diesem Jahr auf die Beine zu stellen. Die jeweiligen Gottesdienstzeiten können Sie bereits dem Veranstaltungskalender entnehmen, doch die genaue Ausgestaltung wird sich erst kurzfristig entscheiden.

In Altefähr und Rambin werden die Christvespern unter freiem Himmel rund um die Kirchen stattfinden. In Poseritz, Gustow und Swantow sind Platzkarten für den Besuch der Gottesdienste in den Kirchen notwendig.

Über die Details zum Ablauf informieren die Kirchengemeinden in der Adventszeit über die Schaukästen, in den Adventsgottesdiensten und hier auf der Veranstaltungsseite auf dieser Website:

www.kirchengemeinden-altefaehr-poseritz-rambin.org/gottesdiensteveranstaltungen/



GEDANKEN UND MUSIK ZUR ADVENTS- UND WEIHNACHTSZEIT

Die folgenden Stücke laden Sie ein, sich auch zuhause durch die Advents- und Weihnachtszeit von Ihrer Kirchengemeinde begleiten zu lassen. Pastorin Ellen Nemitz liest kurze Texte mit passenden Gedanken für die kommenden Dezembertage und unser Kantor Benjamin Saupe steuert Orgelimprovisationen und kurze musikalische Stücke bei.

Die Aufnahmen werden auch bei »Wege zum Licht« am 05. und 19. Dezember in den Kirchen Poseritz, Gustow und Swantow und am 06. Dezember bei der »Offenen Kirche« in der Kirche Rambin erklingen.

Orgelvorspiel von Benjamin Saupe:


Advent:


Nikolaus:


Weihnachten – Bethlehem vor 2000 Jahren:


Weihnachten – Die vornehmen Leute aus dem Osten:


Altjahresabend – Schale der Dankbarkeit:


Orgelnachspiel von Benjamin Saupe:



UNTERSTÜTZUNG BEI DER VERTEILUNG DES GEMEINDEBRIEFS IN DER KIRCHENGEMEINDE POSERITZ GESUCHT

Der Gemeindebrief des Pfarrsprengels Garz, Sehlen, Zudar, Poseritz erscheint alle drei Monate und enthält traditionell auch Informationen und Wissenswertes für die Kirchengemeinde Poseritz. Damit der Gemeindebrief in allen Orten der Kirchengemeinde regelmäßig alle Haushalte erreicht, sucht das Pfarramt Garz noch Menschen, die den Gemeindebrief in ihrem Ort austeilen. Möchten Sie hier in den Regionen Poseritz, Gustow und Swantow helfen? Dann melden Sie sich einfach bei Jana Mittelstädt im Gemeindebüro in Garz.

TELEFON: 03 83 04 / 82 99 099

ZUKÜNFTIGE FINANZIERUNG DES BERGENER STADTTEILPROJEKTS »NEBENAN« UNGEWISS

Ohne Beziehungen geht nichts. Jedenfalls nicht bei »nebenan« in Bergen-Rotensee. Ob wir nun gemeinsam mit unseren Mitbewohnern im Stadtteil unterwegs sind; ob wir sie seelsorgerlich oder/und tatkräftig in schwierigen Lebenslagen begleiten; ob wir durch Veranstaltungen und individuelle Begleitung aus der Kraft Gottes heraus positiv in den Stadtteil hineinwirken; ob wir Gemeinschaft bauen; oder ob wir den Menschen die frohe Botschaft von Jesus Christus nahebringen – all das geht nur über stabile und verlässliche persönliche Beziehungen. Und solche Beziehungen brauchen Zeit.

Als wir, Silke und Alexander Henning, vor 2 ½ Jahren dazustießen, profitierten wir von dem Vertrauen, das »nebenan« sich bereits über die Jahre erarbeitet hatte. Seither haben wir viel Zeit mit den Menschen verbracht und sind sehr dankbar, dass wir unter anderem genau dafür bezahlt werden. Dazu tragen auch eine große Zahl an regelmäßigen Spendern bei. Wenn wir zurückblicken und sehen, was seit unserer Ankunft alles gewachsen ist, ist das ein Grund zur Freude und zum Dank an Gott.

Wie wird es aber weitergehen? Unsere Stelle ist auf drei Jahre befristet; die dafür vorgesehenen Rücklagen neigen sich langsam dem Ende zu. Das betrifft auch die Arbeit von »nebenan« insgesamt: Sie ist mittelfristig finanziell alles andere als gesichert. Es braucht dafür aber – siehe oben – eine langfristige Perspektive. Noch sehen wir zwar keine konkrete Lösung für die offenen Fragen, aber wir haben das Vertrauen, dass Gott weiterführen wird, was er mit den Menschen angefangen hat. Wer weiß, vielleicht sind Sie ja ein Teil seiner Lösung? Wir persönlich können uns jedenfalls nicht vorstellen, schon Mitte nächsten Jahres von Rotensee wieder weggehen zu müssen.

»nebenan« ist ein Arbeitszweig der Evangelischen Kirchengemeinde Bergen auf Rügen. Im Bergener Plattenbauviertel Rotensee gestalten wir christliche Arbeit für den Stadtteil. Weitere Informationen und einen Einblick in unser Projekt erhalten Sie im Internet unter www.nebenan-in-der-platte.de.

SPENDENKONTO Förderverein »nebenan« e.V.
IBAN: DE93 1309 1054 0006 5803 60 | BIC: GENODEF1HST

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GROSSER DANK AN DIE JUGENDSCHEUNE MELAUNE

Anfang Mai bekam unsere Pastorin Ellen Nemitz einen Anruf vom Jugendreferenten Tobias Walzokaus aus Melaune – Schlesische Oberlausitz, nahe Görlitz (EKBO). Eine jährliche Aufbaufreizeit in einem rumänischen Dorf kam wegen Corona und den Ausreisebeschränkungen nicht zustande. Nun wollten sie die Freizeit nicht absagen und suchten im Osten Deutschlands eine Möglichkeit, Arbeitseinsatz und missionarische Kinderarbeit zu verbinden. So fanden Jugendscheune Melaune und das Rüstzeitenheim Rügen zusammen.

Unser Rüstzeitenheim in Altefähr wird seit einigen Jahren von Ehrenamtlichen mit Luft und Liebe in einen nutzbaren Zustand zurückversetzt. Wir haben kein Geld für Material, einige wenige ehrenamtliche Mitarbeiter für den Betrieb, reichlich Anfragen zur Vermietung, – aber der Zustand des Hauses ist nicht jedem zumutbar. Und diese Anfrage aus Melaune war verlockend. Aber wir befürchteten, dass viel angefangen und wenig beendet wird. Und die Corona-Regeln waren alle in der Schwebe.

In einem «Sprung des Glauben» entschied der KGR: Die Jugendlichen können kommen. Erste vorsichtige Bestandsaufnahmen und Planungen begannen. Immer noch mit viel Vorbehalt. Gleichzeitig kümmerte sich der Jugendreferent um Kontakt zum Gemeindegründungsprojekt (freshX) des Pommerschen Kirchenkreises im Plattenbaugebiet in Bergen Rothensee – «Nebenan». Dort wollte das Team einige missionarische Kindereinsätze machen. 

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© Florian Gaertner

Am 31. Juli kamen die Jugendlichen mit zwei Bussen und einem Hänger mit Baumaterial, Werkzeugen und Kinderdienstmaterial an. Alle im T-Shirt mit Name und Zweck der Veranstaltung. Innerhalb weniger Stunden verbreiteten sie sich auf dem Pfarrgrundstück, bauten ein Zeltlager auf und kalkulierten die Arbeit der nächsten Wochen. 

Am Sonntag fand ein erster gemeinsamer Open Air Gottesdienst mit der Kirchengemeinde Altefähr vor Ort statt. Die Jugendlichen stellten sich vor. Und am Montag begann die Arbeit. Von da an wich unsere Skepsis ungläubigem Staunen und einer zunehmenden Begeisterung. Es ist unglaublich, was 17 motivierte und gut angeleitete Jugendliche in einer Woche schaffen können.

Der Einsatz sprach sich im Ort rum. Langsam kamen Besucher, Begutachter und Kuchenspender an. Nach einer guten Woche war unser Dach dicht, Holzarbeiten an rottenden Bauteilen fachkundig ausgeführt, Fenster abgebrannt, gestrichen, neu verglast und geputzt, die Fassade frisch gestrichen und das große Grundstück gärtnerisch exakt durchgepflegt. – Arbeiten, die wir als Kirchengemeinde in Jahren nicht geschafft hätten. Und alle Arbeit mit Fröhlichkeit, Sachkenntnis, Motivation und gut platziertem christlichen Bekenntnis. 

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© Florian Gaertner

In der Plattenbausiedlung Bergen-Rothensee fanden in Zusammenarbeit mit dem Team um Silke Henning und Cornelius Bach drei Kindernachmittage mit reichlich Besuchern statt. Coronakonform durchgeführt und für die meist kirchenfernen Bewohner Rothensees von großer Anziehungskraft. Am Sonntag dann ein weiterer gemeinsamer Gottesdienst open air in Altefähr mit nun schon deutlich interessierteren Gemeindegliedern.

Am 16. August ist nun die Gruppe nach einigen Urlaubstagen abgereist. Alle Arbeiten, die sie angefangen haben, wurden beendet. Die Mitarbeiter unserer Gemeinde bekamen eine Vitaminspritze Glaubenshoffnung und Motivation. Kirchenferne bemerkten, dass sie so etwas noch nicht erlebt hätten und dass die heutige Jugend doch nicht so schlimm sei, wie befürchtet, wenn sie solche Einsätze hinbekommen.

Wir sind als Gemeinde dankbar: Sowohl den Jugendlichen der Jugendscheune für ihre fröhliche gelungene Arbeit und die zwei Wochen Gemeinschaft, als auch der EKBO, die diese Freizeit auf anderem landeskirchlichen Terrain so großzügig unterstützte. Wir danken den Anwohnern, die sich Baulärm und frohem Jugendleben bis in die Nacht ausgesetzt sahen und es freundlich tolerant geschehen ließen. Und wir danken den Mitgliedern unserer Kirchengemeinde, die die Jugendlichen mit Kuchen und lobenden Worten unterstützten und motivierten. Über allem aber danken wir Gott, der uns durch diese Aktion gezeigt hat, dass er auch in Corona-Zeiten Geschenke zu verteilen hat. Die Jugendgruppe aus Melaune war ein Geschenk für unsere Gemeinde und unseren Glauben.

Erlebnisbericht der Rüstzeit: Aus Rumänien wird Rügänien