WILLKOMMEN

Herzlich willkommen auf der Internetseite der evangelischen Kirchengemeinden Altefähr, Poseritz und Rambin auf Rügen! Unsere Kirchengemeinden gehören zur Propstei Stralsund im Pommerschen Kirchenkreis der Nordkirche. Jede unserer Gemeinden hat ihr eigenes Profil und Gemeindeleben, gewachsen über viele Jahre. Diese örtlichen Eigenheiten wollen wir bewahren und weiter pflegen.

Mit ihren je eigenen Kirchengemeinderäten verantworten unsere Gemeinden ihre Kirchen und kirchlichen Gebäude selbst. Die Friedhöfe stehen in der Zentralen Friedhofsverwaltung Stralsund.

Uns alle verbindet der Glaube an den einen Gott, der sich in Jesus Christus uns Menschen zugewandt hat. Ohne Ansehen der Person sind wir durch Christus angenommen und geliebt. Dies soll sich in unserem Gemeindeleben spiegeln. Aus menschlicher Kraft können wir das nicht. Wir vertrauen auf die Leitung des Heiligen Geistes, der in uns Liebe und Offenheit füreinander weckt. Wie uns das gelingt? – Sehen Sie bei uns rein. Lassen Sie sich einladen in unsere Gottesdienste und Konzerte. Genießen Sie die Inseln der Ruhe und des Friedens, die uns unsere alten Kirchen auch in modernen Zeiten anbieten.

Herzlich Willkommen!

Pastorin Ellen Nemitz


UNSER GEMEINDELEBEN IN ZEITEN VON CORONA

Aktuelle Informationen und Hinweise zum Gemeindeleben in unseren Kirchengemeinden Altefähr, Poseritz und Rambin sammeln wir für Sie auf unserer Sonderseite.

www.kirchengemeinden-altefaehr-poseritz-rambin.org/kirche-in-corona-zeiten

Wir freuen uns wieder gemeinsam Gottdesdienst zu feiern. Einen Ausblick auf die Planung der kommenden Wochen erhalten Sie im Veranstaltungskalender. Detaillierte Informationen zu besonderen Gottesdiensten finden Sie hier oder in den aktuellen Ausgaben der Gemeindebriefe für August / September / Oktober 2020. Da sich die Planung noch recht kurzfristig gestaltet, beachten Sie bitte auch die Aushänge vor Ort in den Schaukästen.

BÜRO IM PFARRAMT ALTEFÄHR NICHT BESETZT

Vom 28. September bis 16. Oktober ist das Büro im Pfarramt Altefähr zu den Öffnungszeiten montags und mittwochs von 14 Uhr bis 16.30 Uhr urlaubsbedingt nicht besetzt. Sie erreichen Pastorin Ellen Nemitz in dieser Zeit am besten per E-Mail unter altefaehr@pek.de oder telefonisch unter 03 83 06 / 7 52 31.

UNTERSTÜTZUNG FÜR DIE ARBEIT MIT KINDERN GESUCHT

In der Arbeit mit Kindern hat Jana Rethemeier Ende Juni als Mitarbeiterin  in unseren Kirchengemeinden aufgehört. Wir haben sie im Gottesdienst am 12. Juli aus ihrem Dienst verabschiedet und danken ihr für alle Arbeit und alles Engagement in dieser Tätigkeit.

Nun sind wir auf der Suche nach einer Nachfolge und überlegen, wie es mit der Arbeit mit Kindern und Familien weitergehen kann. «Ihr Herz schlägt für Kinder und Familie und Sie sind bereit, mit ihnen den Glauben zu teilen und unterwegs zu sein?! Fühlen Sie sich angesprochen, in einem kleinen motivierten Team die Angebote für Kinder weiter zu entwickeln?» Dann melden Sie sich bitte bei Pastor Mahnke oder Pastorin Nemitz.

 

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GROSSER DANK AN DIE JUGENDSCHEUNE MELAUNE

Anfang Mai bekam unsere Pastorin Ellen Nemitz einen Anruf vom Jugendreferenten Tobias Walzokaus aus Melaune – Schlesische Oberlausitz, nahe Görlitz (EKBO). Eine jährliche Aufbaufreizeit in einem rumänischen Dorf kam wegen Corona und den Ausreisebeschränkungen nicht zustande. Nun wollten sie die Freizeit nicht absagen und suchten im Osten Deutschlands eine Möglichkeit, Arbeitseinsatz und missionarische Kinderarbeit zu verbinden. So fanden Jugendscheune Melaune und das Rüstzeitenheim Rügen zusammen.

Unser Rüstzeitenheim in Altefähr wird seit einigen Jahren von Ehrenamtlichen mit Luft und Liebe in einen nutzbaren Zustand zurückversetzt. Wir haben kein Geld für Material, einige wenige ehrenamtliche Mitarbeiter für den Betrieb, reichlich Anfragen zur Vermietung, – aber der Zustand des Hauses ist nicht jedem zumutbar. Und diese Anfrage aus Melaune war verlockend. Aber wir befürchteten, dass viel angefangen und wenig beendet wird. Und die Corona-Regeln waren alle in der Schwebe.

In einem «Sprung des Glauben» entschied der KGR: Die Jugendlichen können kommen. Erste vorsichtige Bestandsaufnahmen und Planungen begannen. Immer noch mit viel Vorbehalt. Gleichzeitig kümmerte sich der Jugendreferent um Kontakt zum Gemeindegründungsprojekt (freshX) des Pommerschen Kirchenkreises im Plattenbaugebiet in Bergen Rothensee – «Nebenan». Dort wollte das Team einige missionarische Kindereinsätze machen. 

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© Florian Gaertner

Am 31. Juli kamen die Jugendlichen mit zwei Bussen und einem Hänger mit Baumaterial, Werkzeugen und Kinderdienstmaterial an. Alle im T-Shirt mit Name und Zweck der Veranstaltung. Innerhalb weniger Stunden verbreiteten sie sich auf dem Pfarrgrundstück, bauten ein Zeltlager auf und kalkulierten die Arbeit der nächsten Wochen. 

Am Sonntag fand ein erster gemeinsamer Open Air Gottesdienst mit der Kirchengemeinde Altefähr vor Ort statt. Die Jugendlichen stellten sich vor. Und am Montag begann die Arbeit. Von da an wich unsere Skepsis ungläubigem Staunen und einer zunehmenden Begeisterung. Es ist unglaublich, was 17 motivierte und gut angeleitete Jugendliche in einer Woche schaffen können.

Der Einsatz sprach sich im Ort rum. Langsam kamen Besucher, Begutachter und Kuchenspender an. Nach einer guten Woche war unser Dach dicht, Holzarbeiten an rottenden Bauteilen fachkundig ausgeführt, Fenster abgebrannt, gestrichen, neu verglast und geputzt, die Fassade frisch gestrichen und das große Grundstück gärtnerisch exakt durchgepflegt. – Arbeiten, die wir als Kirchengemeinde in Jahren nicht geschafft hätten. Und alle Arbeit mit Fröhlichkeit, Sachkenntnis, Motivation und gut platziertem christlichen Bekenntnis. 

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© Florian Gaertner

In der Plattenbausiedlung Bergen-Rothensee fanden in Zusammenarbeit mit dem Team um Silke Henning und Cornelius Bach drei Kindernachmittage mit reichlich Besuchern statt. Coronakonform durchgeführt und für die meist kirchenfernen Bewohner Rothensees von großer Anziehungskraft. Am Sonntag dann ein weiterer gemeinsamer Gottesdienst open air in Altefähr mit nun schon deutlich interessierteren Gemeindegliedern.

Am 16. August ist nun die Gruppe nach einigen Urlaubstagen abgereist. Alle Arbeiten, die sie angefangen haben, wurden beendet. Die Mitarbeiter unserer Gemeinde bekamen eine Vitaminspritze Glaubenshoffnung und Motivation. Kirchenferne bemerkten, dass sie so etwas noch nicht erlebt hätten und dass die heutige Jugend doch nicht so schlimm sei, wie befürchtet, wenn sie solche Einsätze hinbekommen.

Wir sind als Gemeinde dankbar: Sowohl den Jugendlichen der Jugendscheune für ihre fröhliche gelungene Arbeit und die zwei Wochen Gemeinschaft, als auch der EKBO, die diese Freizeit auf anderem landeskirchlichen Terrain so großzügig unterstützte. Wir danken den Anwohnern, die sich Baulärm und frohem Jugendleben bis in die Nacht ausgesetzt sahen und es freundlich tolerant geschehen ließen. Und wir danken den Mitgliedern unserer Kirchengemeinde, die die Jugendlichen mit Kuchen und lobenden Worten unterstützten und motivierten. Über allem aber danken wir Gott, der uns durch diese Aktion gezeigt hat, dass er auch in Corona-Zeiten Geschenke zu verteilen hat. Die Jugendgruppe aus Melaune war ein Geschenk für unsere Gemeinde und unseren Glauben.

Erlebnisbericht der Rüstzeit: Aus Rumänien wird Rügänien