KIRCHE IN ZEITEN VON CORONA

Auf dieser Sonderseite informieren wir Sie über die aktuellen Entwicklungen in unseren Kirchengemeinden Altefähr, Rambin und Poseritz. Wir möchten Sie hier mit Informationen aus unserer Region und dem Blick über den Tellerrand hinaus versorgen. Bleiben Sie gesund und behütet!


AKTUELLER HINWEIS ZU GEMEINDEVERANSTALTUNGEN
(aktueller Stand vom 26.03.2021)

Unser Alltag in der Covid-Pandemie verändert sich gegenwärtig immer noch fast täglich. Auch das Gemeindeleben auf der Insel Rügen gestaltet sich immer wieder neu und anders, als wir es gewohnt sind. Für uns als Kirche gilt in dieser Situation:

» Wir tragen Verantwortung für die Menschen, die uns anvertraut sind.

» Wir sind aufgerufen zur Fürbitte, besonders für die Kranken und alle, die in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen Dienst tun.

» Wir tun das uns Mögliche, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen.


Mit Sorge betrachten auch wir die Dynamik der Covid-Pandemie. Die Kirchengemeinderäte sind sich dieser Verantwortung bewusst und aktualisieren gewissenhaft die Schutz- und Hygienemaßnahmen für unsere Kirchen und Kapellen.

So verantwortungsvoll wie möglich, wollen wir Raum bieten für Besinnung, Trost und Ruhe. Unter Erfüllung des jeweils geltenden Hygienekonzepts werden Gottesdienste und Andachten auch weiterhin stattfinden. Sämtliche anderen Veranstaltungen sind bis auf Weiteres abgesagt oder werden auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Über die aktuelle Situation im Landkreis Vorpommern-Rügen können Sie sich hier auf der Website des Landkreises ins Bild setzen. Landrat Dr. Stefan Kerth informiert unter anderem auf seiner Facebook-Seite und auch Jörg Heusler, Leiter des Gesundheitsamtes Vorpommern-Rügen, gibt ein regelmäßiges Update auf der Facebook-Seite des Landkreises.

Wir informieren Sie an dieser Stelle fortlaufend über die aktuelle Planung in den Kirchengemeinden Altefähr, Poseritz und Rambin. Über die Empfehlungen unseres Kirchenkreises können Sie sich auf dieser Sonderseite informieren.

Wer persönliche Sorgen hat, findet natürlich weiterhin bei unserer Pastorin Ellen Nemitz ein offenes Ohr:

TELEFON
03 83 06 / 7 52 31
E-MAIL altefaehr@pek.de

MASSNAHMEN IN UNSEREN KIRCHENGEMEINDEN
(aktueller Stand vom 26.03.2021)

Bitte handeln Sie verantwortungsvoll und beachten die gebotenen Leitlinien für ein sicheres Miteinander. Gemäß der aktuell geltenden Verordnung zum Umgang mit der Corona-Pandemie in Mecklenburg-Vorpommern sind die folgenden Regeln bei unseren Gottesdiensten und Andachten verpflichtend einzuhalten:

» Halten Sie mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Besuchenden, die nicht aus Ihrem Haushalt stammen.

» Bedecken Sie Mund und Nase mit einer medizinischen Maske. Das ist zum Beispiel eine einfache OP-Maske oder eine Maske mit Standard FFP2. Dies gilt für den gesamten Aufenthalt – also auch nachdem Sie Platz genommen haben.

» Der Gemeindegesang ist während des Gottesdienstes untersagt.

» Nutzen Sie die Möglichkeit der Handdesinfektion.

» Sehen Sie mit Erkältungssymptomen von einem Besuch des Gottesdienstes ab.

» Die Anzahl der Besuchenden ist durch eine Höchstzahl begrenzt.

» Die Konaktdaten aller Besuchenden werden am Eingang aufgenommen (Name, Anschrift und Telefonnummer). Diese Daten dienen gegebenenfalls zur Nachverfolgung von Infektionsketten. Die Liste wird von der Kirchengemeinde für vier Wochen aufbewahrt und der zuständigen Gesundheitsbehörde auf Verlangen vollständig herausgegeben.

AKTUELLER HINWEIS FÜR KASUALGOTTESDIENSTE
(aktueller Stand vom 26.03.2021)

Über die derzeit mögliche Ausgestaltung und Umsetzung von Gottesdiensten mit Beisetzungen, Taufen oder Trauungen informieren Sie sich am besten direkt bei Pastorin Ellen Nemitz. Sie erreichen sie wie gewohnt per Telefon 03 83 06 / 7 52 31 oder per E-Mail altefaehr@pek.de.

Über die aktuellen Empfehlungen unseres Kirchenkreises können Sie sich auf dieser Sonderseite informieren.

VIELFÄLTIGE DIGITALE ANGEBOTE IN DER NORDKIRCHE

Auf www.kirche-mv.de haben die Kirchenkreise Mecklenburg und Pommern eine Sonderseite mit Informationen zum Umgang mit dem Coronavirus erstellt. Angesichts der aktuellen Einschränkungen des gesellschaftlichen Lebens setzen viele Kirchengemeinden verstärkt auf digitale Möglichkeiten der Kommunikation für Gebet, Predigt und Seelsorge. Auf dieser Seite finden Sie auch die Online-Angebote – zum Beispiel Videos, Podcasts, Lesepredigten – speziell aus dem kirchlichen Leben in Mecklenburg-Vorpommern.

Die Nordkirche informiert auf ihrer Sonderseite aktuell über das Geschehen und Hilfestellungen aus den Kirchengemeinden und gibt Hinweise zu den vielfältigen Angeboten in Radio und Fernsehen.

TELEFONSEELSORGE RUND UM DIE UHR

Die ökumenische TelefonSeelsorge Vorpommern ist ein Seelsorgeangebot der evangelischen und katholischen Kirchen. Sie ist kostenlos über das deutsche Festnetz und per Handy erreichbar unter den Telefonnummern 0800 / 1110111 und 0800 / 1110222  – rund um die Uhr, gebührenfrei, vertraulich und anonym. Sie können auch per Mail und Chat mit der TelefonSeelsorge Vorpommern in Verbindung treten. Wer sich etwas von der Seele reden will, findet hier Menschen, die zuhören, sich einlassen und Sie auf Ihrem Weg begleiten.

Die neue Telefonseelsorge der Nordkirche wendet sich an Menschen, die beispielsweise unter emotionalen und psychischen Belastungen der sozialen Isolation leiden, sowie kranke und alte Menschen, die seelsorgerliche Begleitung brauchen. Sie können sich bis auf Weiteres täglich von 14 bis 18 Uhr unter der Telefonummer 0800 / 4540106 an die ausgebildeten Seelsorgerinnen und Seelsorger wenden, damit Herz und Seele leichter werden in schwerer Zeit. Die Seelsorge-Hotline wurde vom Hauptbereich Seelsorge und gesellschaftlicher Dialog der Nordkirche und dem Beratungs- und Seelsorgezentrum an der Hamburger Hauptkirche St. Petri (BSZ) eingerichtet.

EIN SICHERES ZUHAUSE: HILFE FÜR KINDER UND JUGENDLICHE

Auf einer neuen Website gibt es Hilfsangebote und Anlaufstellen für Kinder und Jugendliche, die Sorgen, Probleme oder Angst zuhause haben. Auch Erwachsene finden hier Informationen und Materialien, wie sie helfen können.

»Alle, die sich für den Kinderschutz engagieren, sind in der aktuellen Corona-Krise in höchster Sorge um das Wohl vieler tausend Kinder«, schreibt Johannes-Wilhelm Rörig, der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs der Bundesregierung. »Familien sind lange und ununterbrochen zusammen, oft beengt und ohne Privatsphäre. Für viele ist das eine schwierige Situation, für Kinder und Frauen steigt das Risiko, in den eigenen vier Wänden misshandelt und missbraucht zu werden. Gerade jetzt kommt es auf höchste Sensibilität und Solidarität an.«

Auf der Seite steht: »Unser Flyer und unsere Plakate sollen in allen Hausfluren hängen, in allen Supermärkten, Apotheken, bei allen Ärzt*innen, in allen Krankenhäusern, an jedem Baum. Wir möchten, dass Menschen erfahren, dass Sie aufeinander aufpassen sollen und was zu tun ist, wenn sie einen Verdacht oder ein komisches Gefühl haben. Wir möchten, dass das Internet über das Thema spricht und auf unsere Seite und unsere Hilfsangebote hinweist. Wir möchten, dass Kinder und Jugendliche erfahren: Es gibt Hilfe. Melde dich bei uns, wenn du Sorgen, Probleme oder Angst hast. Wir lassen dich nicht allein!«

Mehr Infos finden Sie auf www.kein-kind-alleine-lassen.de.

UNTERSTÜTZUNG FÜR KUNST- UND KULTURSCHAFFENDE

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie spüren auch viele freischaffende Künstlerinnen und Künstler, deren Engagements nun ersatzlos gestrichen werden. Die Absagen von Konzerten, Gottesdiensten und Familienfeiern betreffen auch unsere Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker, deren Existenz durch auftragsarme Zeiten bedroht ist. Auf dem Portal »Kulturhimmel« der Nordkirche werden auf einer Sonderseite Hilfen und Informationen für Künstlerinnen und Künstler sowie andere Kulturschaffende gesammelt und auch Petitionen und Spendenaufrufe publik gemacht.

CORONA-HILFE WELTWEIT: SPENDENAUFRUF

Die Corona-Krise verunsichert und ängstigt auch die Menschen in den Regionen, in denen das Hilfswerk »Brot für die Welt« tätig ist. Ob auf dem Land oder in den großen Städten, die ärmsten Teile der Bevölkerung haben wenig oder keinen Zugang zu Ärzten und Krankenhäusern, zu sauberem Wasser, zu Toiletten, zu Seife, geschweige denn zu Desinfektionsmitteln. Sie leben auf engstem Raum zusammen. Eine fatale Ausgangssituation für die Krise und ein idealer Nährboden für den Virus. Ausgangssperren führen dazu, dass viele Menschen nicht mehr arbeiten können, und so das kleine Einkommen wegfällt.

Aufruf von »Brot für die Welt«: Weltweit helfen bei der Vorsorge!

Die Unterstützung für die Ärmsten der Armen auch im Gesundheitswesen zählt seit langem zu den Schwerpunkten der Arbeit von »Brot für die Welt«. Jetzt ist sie besonders nötig. Viele der Partnerorganisationen von »Brot für die Welt« haben bereits im März auf Corona reagiert und ihre Programme entsprechend angepasst. Jetzt setzen sie diese um und können dabei auf die langjährigen Erfahrungen von »Brot für die Welt« zurückgreifen. Die Corona-Krise zeigt: Überall auf der Welt müssen wir gemeinsam handeln,  um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Und wir brauchen dafür Ihre Unterstützung mit Ihrem Gebet, Ihrer Kollekte für die Arbeit von »Brot für die Welt«.

Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter
www.brot-fuer-die-welt.de/themen/corona/
und bei der Diakonie Katastrophenhilfe unter
www.diakonie-katastrophenhilfe.de/projekte/corona-virus

SPENDENKONTEN:

Brot für die Welt
Bank für Kirche und Diakonie
IBAN: DE10100610060500500500
BIC: GENODED1KDB
Stichwort: Corona-Hilfe

Diakonie Katastrophenhilfe
Evangelische Bank
IBAN: DE68520604100000502502
Stichwort: Corona-Hilfe weltweit

Brot_fuer_die_Welt

STIMMEN UND BERICHTE AUS DEN PARTNERKIRCHEN DER NORDKIRCHE

Das Zentrum für Mission und Ökumene (ZMÖ) veröffentlicht auf seiner Facebook-Seite Stimmen und Berichte aus Kirchen, Diözesen und Kirchengemeinden weltweit, wie diese mit der Corona-Pandemie umgehen.

«Die Nordkirche steht in engem Austausch mit Kirchen, Diözesen und Kirchengemeinden auf allen Kontinenten», schreibt Christian Wollmann, Direktor des ZMÖ. «Von dort hören wir Vertrautes, so wie aus England oder Schweden, wo die Gemeinden auf verschiedene Formate im Internet umsteigen und praktische Hilfen für bedürftige Menschen organisieren.»

Die Sorgen rund um den Globus, besonders in den ärmeren Gebieten, sind sehr groß – doch es gibt auch eine große Solidarität. «So klar und deutlich wie sonst selten erleben wir in diesen Tagen unsere weltweite Verbundenheit als Schicksalsgemeinschaft und als Solidargemeinschaft – und uns darin als Teil des einen Leibes Christi und Teil der Einen Welt“, so Wollmann.